Costa Rica #10

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costa Rica

Bauernmarkt & Früchte 

Ein schöner Start in den Sonntag

Am Sonntag durften wir mit jemandem auf den Bauernmarkt Zapote. Der Tag begann um 6:30 Uhr mit einem leckeren Crêpe und einem Cappuccino bei unseren Nachbaren. Was einen perfekten Start in den Morgen ist. Danach machten wir uns auf den Weg zum Markt, wo uns zahlreiche Eindrücke und neue Erfahrungen erwarteten.

Entdeckung exotischer Früchte

Auf dem Markt gab es eine Vielfalt anfrischen, wundervollen Früchten – viele davon kannten wir als Schweizer nicht. Besonders begeistert waren wir von den Mangos und der Drachenfrucht, die wir gleich in unseren Einkaufskorb packten. Ebenfalls durften wir viele Früchte probieren. Zusätzlich kauften wir einige Zutaten für unser geplantes Abendessen am Dienstag, da wir für und bei unsere Nachbarn kochen wollten. Für dieses Gericht entschieden wir uns für die traditionellen Älpermakkaronen.

Kochen und genießen

Nachdem wir die frischen Zutaten besorgt hatten, bereiteten wir einen Smoothie zu. Nach dem wir für uns gekocht hatten. Die Zubereitung war eine Herausforderung, da wir in einer Küche arbeiteten, in der es kaum ein funktionierendes Gerät gab. Dennoch war der Smoothie mit den besonderen Früchten ein Hit und schmeckte fantastisch!

Alltagsprobleme: Wasser und Strom

Diese Woche hatten wir mehrfach mit Alltagsproblemen zu kämpfen. Oft hatten wir kein oder nur wenig Wasser, und für eine Nacht fiel der ein Teil des Stroms in unserem Zimmer aus. Das fehlende Wasser erschwerte unsere Arbeit im Café, und auch mein Mann hatte mehr Pausen als gewöhnlich.

Ein gelungenes Abendessen

Am Dienstag kochten wir dann die Älpermakkaronien für unsere Nachbarn und deren Kinder. Es war schön zu sehen, wie viel Freude unser Essen bereitete. Das gemeinsame Kochen tat uns gut, und es war einmal wieder ein Schweizer Gericht auf dem Tisch. Ausserdem hatten wir anschliessend gute Gespräche und eine gute Nacht.

Ausblick auf das nächste Wochenende

Nächstes Wochenende sind wir zu einer kleinen Party eingeladen, die für ein Kind veranstaltet wird. Am Morgen plane ich wahrscheinlich erneut, auf einen Markt zu gehen. Dieses Mal mit der DTS Klasse.  Ich hoffe, dort noch mehr Früchte zu finden, um mehr Smoothies auszuprobieren. Außerdem haben wir vor, vielleicht eine Kaffeetour zu machen – wer weiß, vielleicht schon dieses Wochenende.

Schon bald sind wir bei einer Schweizerin eingeladen und freuen uns darauf, ohne Sprachbarrieren und Missverständnisse einfach zu reden. Wir hoffen auf eine bessere Wasserversorgung und genießen die wenigen Sonnenstrahlen nach vielen Regentagen.

 

Bis Bald

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Glaube & Kreativität #4

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Kirchenfenster

Die Relevanz der Kreativität in der Gemeindeanimation

Als Gemeindeanimator*in ist Kreativität eine zentrale Fähigkeit. Sie ermöglicht es, passgenaue, lebensweltorientierte Lösungen zu entwickeln, die den sozialen Raum und die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe berücksichtigen. Die Kunst besteht darin, mit vielfältigen Organisationen, Methoden und Institutionen vertraut zu sein, um daraus die richtigen Werkzeuge für eine spezifische Situation auszuwählen.

Kreativität als Schlüsselkompetenz
Jede Gruppe und jede soziale Umgebung sind einzigartig. Deshalb sind Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, neue Verbindungen zwischen verschiedenen Akteuren oder Elementen zu schaffen, essenziell. Kreativität hilft dabei, neue Wege zu finden, um auf soziale Herausforderungen zu reagieren und Gruppenprozesse zu fördern. Es geht darum, nicht nur Ideen zu haben, sondern diese auch im richtigen Moment einzusetzen.

Die Balance zwischen eigenen Ideen und Gruppenideen
Laut Willener und Friz (2019) spielt die Kreativität der Fachperson eine wesentliche Rolle, sollte aber nicht im Vordergrund stehen. Die Aufgabe der Gemeindeanimator*innen besteht darin, die Ideen der Gruppe zu unterstützen, nicht die eigenen Lösungen aufzudrängen. Dies erfordert Geduld, Vertrauen und die Bereitschaft, Risiken einzugehen, um den Gruppenprozess optimal zu fördern.

Freiräume für Innovation schaffen
Damit innovative Prozesse gedeihen können, brauchen Gruppen Freiräume. Gemeindeanimator*innen schaffen diese, indem sie nicht zu früh auf ein festgelegtes Ziel hinarbeiten, sondern der Gruppe Raum zur Ideenfindung lassen. Kreativität ist hier das Werkzeug, das Fachpersonen nutzen, um bewährte Ansätze mit neuen Ideen zu kombinieren und so den optimalen Weg für die Gruppe zu finden.

In der Gemeindeanimation ist Kreativität daher nicht nur ein nettes Extra, sondern eine Grundvoraussetzung, um den sozialen Raum aktiv zu gestalten und die Partizipation der Gruppen zu fördern.

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Costa Rica #9

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Ferien in den Ferien 

Unser Trip nach Tortuguero

Von Mittwoch bis Samstag waren wir in Tortuguero, einer kleinen, abgelegenen Gemeinde im Norden Costa Ricas, die man nur mit dem Boot erreichen kann. Obwohl die Insel paradiesisch ist, war die Anreise eine Herausforderung. Jede Fahrt dauerte rund 6-7 Stunden, was teils anstrengend und heiß war. Besonders im Vergleich zu San José ist es in Tortuguero deutlich wärmer. Der letzte Teil der Reise fand dann auf dem Boot statt, was ein aufregendes Erlebnis war. Das Boot schwebte nur etwa 20 cm über dem Wasser, und während ich mich noch fragte, wofür genau die Schwimmwesten gut waren, da Kaimane und andere Raubtiere in der Gegend leben, blieb das Boot plötzlich stehen. Zum Glück konnte der Fahrer das Problem schnell beheben, und wir setzten unsere Fahrt fort. Auf dem Weg sahen wir sogar einen Kaiman – und was ich damals noch nicht wusste, ist, dass es in der Gegend auch hin und wieder Haie geben kann!

Im Hostel angekommen, bezogen wir unser Zimmer im Hostel El Patio Tortuguero. Es war kein Luxus, aber wir gönnten uns ein Einzelzimmer mit Doppelbett. Es gab sogar eine Kaffeemaschine und einen Ventilator, der bei den heißen Temperaturen über 30 Grad sehr notwendig war. Am ersten Tag gingen wir einkaufen, aber Tortuguero bietet leider nur wenig frische Produkte. So mussten wir uns mit Teigwaren, Tomatensoße und einer undefinierbaren Wurst begnügen. Außerdem bereiteten wir uns auf die Tour für den nächsten Tag vor.

Abenteuer auf dem Wasser: Unsere Touren

Am Donnerstag starteten wir früh in den Tag. Nach einem schnellen Frühstück mit Filterkaffee, Bananen und ein paar Crackern machten wir uns auf den Weg zu einer Bootstour. Wir sahen viele Tiere, darunter Vögel, Kaimane und Kletteraffen. Nach der Tour legten wir eine Pause ein, bevor wir am Nachmittag den Nationalpark besuchten. Obwohl der Parkweg lang und nach dem morgendlichen Ausflug etwas anstrengend war, wurden wir mit einer besonderen Sichtung belohnt: Wir sahen einen Ameisenbären, der hoch in den Bäumen herumturnte. Das war ein echter Höhepunkt unseres Tages!

Am Freitag ging dann ein großer Wunsch in Erfüllung: die Schildkröten-Tour. Zunächst besuchten wir am Morgen einen kleinen Vulkan im Naturpark, sahen dort aber nur wenige Tiere. Ein paar Affen und einen Giftfrosch bekamen wir immerhin zu Gesicht. Nach einem kurzen Zwischenfall mit einem Milchshake, war es dann endlich Zeit für die Einführung zur Schildkröten-Tour. Diese dauerte etwa 1,5 Stunden, was uns etwas überraschte, aber sehr informativ war.

Nach einem leckeren Abendessen ging es dann richtig los: Wir sahen zwei Schildkröten, eine legte gerade ihre Eier und die andere war auf dem Weg zurück ins Meer. Es war ein wunderschönes Erlebnis, auch wenn die Tour etwas hektisch war, da viele Gruppen unterwegs waren und nur wenige Schildkröten zu sehen bekamen. Aufgrund des absoluten Lichtverbots für die Schildkröten war es auch schwierig, sie genau zu erkennen. Erlaubt sind nur rote Taschenlampen, die wenig Licht abgeben.

Auch wenn wir keine Baby-Schildkröten gesehen haben, war es dennoch ein einmaliges Erlebnis, den Tieren so nah zu kommen. Der Abend war kurz, aber wunderschön.

Am Samstag machten wir uns dann auf den Rückweg – die lange Reise zurück nach San José. Trotz der Anstrengungen bleiben die schönen Erinnerungen an Tortuguero unvergesslich.

Bis zum nächsten Abenteuer!

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Highlight #1 Manuel Antonio

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Hightlight Costa Rica Manuel

Hightlights in Costa Rica:

Manuel Antonio Nationalpark:

Der Manuel Antonio Nationalpark ist ein absolutes Muss für jeden Costa-Rica-Reisenden. Hier findest du alle wichtigen Informationen für deinen Besuch, vor allem, wenn du von San José aus startest.

Anreise von San José

Die Abreise aus San José kann etwas herausfordernd sein, da die Bushaltestelle in einem Viertel liegt, in dem es viele Obdachlose gibt. Einheimische empfehlen daher, ein Uber direkt bis zur Bushaltestelle zu nehmen. Ist das zu teuer, gibt es die Option, den Bus ins Zentrum von San José zu nehmen und von dort ein Uber zur Busstation zu nehmen. Die Uber-App findest du in den gängigen App-Stores. Unsere bisherigen Erfahrungen mit Uber in Costa Rica waren sehr positiv. Zwischen 7:00 und 20:00 Uhr solltest du problemlos einen Uber-Wagen finden, davor und danach kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Den Busfahrplan findest du auf der offiziellen Webseite visitcostarica.com unter dem Stichwort „Manuel Antonio“. Es gibt zwei Busoptionen: einen Expressbus und einen langsameren, aber in beiden Fällen solltest du 3 bis 4 Stunden für die Fahrt einplanen. Die App „Moovit“ ist eine große Hilfe, um die Busverbindungen nachzuschauen, deutlich besser als Google Maps. Manchmal kannst du mit der App „Passer“ auch Sitzplätze im Bus reservieren. Jeder Fahrgast hat einen festen Sitzplatz, den man einhalten muss. Alternativ kannst du die Tickets auch direkt an der Bushaltestelle kaufen. Vor allem an Wochenenden empfehlen wir, mindestens 20 Minuten vor Abfahrt dort zu sein, da die Busse oft ausgebucht sind.

Gepäck im Bus

Kleinere Gepäckstücke kannst du mit in den Bus nehmen, größere werden im Gepäckfach verstaut. Dafür bekommst du eine Nummer, mit der du dein Gepäck bei der Ankunft wieder abholen kannst. Beachte jedoch, dass die Busgesellschaft bei Schäden oder Verlusten nur etwa 1500 Colones (ca. 2 US-Dollar) erstattet. Die Busfahrt dauert einige Stunden, daher gibt es etwa in der Mitte der Strecke eine 10-minütige Pause – ideal, um sich etwas zu essen zu kaufen oder auf die Toilette zu gehen. Der Expressbus hält sowohl in Quepos als auch direkt am Strand von Manuel Antonio.

Im Park

Für den Parkbesuch darfst du Wasser oder Tee mitbringen, aber keine alkoholischen Getränke oder Picknicks – wegen der Affen. Für 6 US-Dollar kannst du am Eingang ein Schließfach mieten. In der Mitte des Parks gibt es einen kleinen Souvenirshop mit Plüschtieren, Badesachen und Snacks. Die frischen Fruchtshakes sind besonders empfehlenswert! Es lohnt sich, Badesachen mitzunehmen, denn die Strände im Park sind wunderschön und das Wasser ist angenehm warm – wie im Paradies.

Wenn du ein Fernglas und Geduld mitbringst, kannst du dir die geführte Parktour sparen. An manchen Tagen sieht man viele Tiere, an anderen weniger – sie sind alle sehr gut getarnt. Im Park kannst du Affen, Schmetterlinge, Kriechtiere und mit etwas Glück auch Faultiere, Tukane oder Rehe entdecken. Besonders im September und Oktober lohnt es sich, gleich morgens auf eine der Aussichtsplattformen zu wandern, um Wale zu beobachten. Leider hatten wir kein Glück, aber vielleicht erwischst du einen besseren Moment.

Wichtige Tipps

Um die Tierwelt zu schützen, ist die Besucherzahl im Park begrenzt. Daher empfiehlt es sich, direkt um 7:00 Uhr morgens in den Park zu gehen. Der Park schließt um 16:00 Uhr. Der Rundgang durch den Park ist weitläufig – man legt locker 15.000 Schritte zurück, und es gibt viele Treppen sowie teilweise rutschige Wege. Die Tickets kannst du vorab online reservieren. Denke daran, einen Ausweis oder deinen Reisepass mitzubringen. Ohne geführte Tour kostet der Eintritt rund 15 US-Dollar, mit Tour kann es auch mal 100 US-Dollar kosten. Die Busfahrt nach Manuel Antonio kostet etwa 10 US-Dollar pro Strecke.

Wir empfehlen, die Reise von San José in zwei Tagen zu machen, um entspannter und sicherer zu reisen und mehr vom Park zu haben. Für eine günstige und dennoch wunderbare Übernachtung haben wir auch einen Tipp parat – sprich uns gerne darauf an!

Viel Spaß bei deinem Besuch im Manuel Antonio Nationalpark!

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Costa Rica #3

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YWAM Son Jose

Das erste Wochenende 

Hallo Zämä!

Das Wochenende neigt sich bei uns dem Ende zu, während bei euch schon der Montagmorgen begonnen hat. Wir haben uns inzwischen an die Zeitverschiebung gewöhnt, und auch unser Magen kommt besser mit dem vielen Reis und den Bohnen zurecht.

Baustellen und spontane Abenteuer

Gestern, am Samstag, hat mein Mann weiter den Boden in der „Pura Vida Hall“ verlegt – einer Halle, die das Herzstück des Campus ist und momentan umgebaut wird. Die Arbeiten sollen angeblich in zwei Wochen abgeschlossen sein, doch das scheint noch unsicher. Gestern regnete es fast schon monsunartig, sodass ein Teil der Halle nass wurde und im Moment nicht weiter bearbeitet werden kann. Vielleicht wird die Halle bald fertig, vielleicht auch nicht – wir lassen uns überraschen!

Der Regen hat auch unsere Pläne durchkreuzt. Eigentlich wollten wir mit jemandem von hier einkaufen gehen, aber der Ausflug ins Einkaufszentrum wurde immer wieder verschoben und schließlich ganz abgesagt, weil es zu stark regnete. Da uns der Regen jedoch nicht abschreckte, machten wir uns selbstständig auf den Weg und nahmen den Bus in die Hauptstadt.

Abenteuerliche Busfahrt

Die Busfahrt in die Stadt war eine echte Herausforderung, da die Haltestellen im Bus nicht angeschrieben sind und es keine festen Fahrzeiten gibt. Trotzdem haben wir es geschafft, in die Stadt zu gelangen, eine SIM-Karte zu kaufen und wieder zurückzukommen. Am Abend genossen wir ein einfaches Abendessen und gingen bald schlafen.

Sonntag: Ein Tag voller Eindrücke

Heute startete der Tag mit Pancakes. Die Pancakes hier sind sehr gross und nicht ganz so wie in der Schweiz, jedoch ein guter Start in den Tag. Danach bestellten wir ein Uber-Taxi, das uns zu einem Einkaufszentrum brachte. Auf dem Weg dorthin bekamen wir einen kurzen Blick auf das Armenviertel und die beeindruckenden Blechhütten. Vielleicht dürfen wir im November beim "Home of Hopes" mithelfen, einem Projekt der YWAM-Base, bei dem einfache Ein-Zimmer-Wohnungen für sehr arme Menschen gebaut werden.

Im Einkaufszentrum haben wir ein wenig in den Shops gestöbert, doch die Preise waren mindestens so hoch wie in der Schweiz, oft sogar noch höher. Dennoch gönnten wir uns ein leckeres Mittagessen, und ich probierte einen Melonen-Smash – unglaublich süß, wie alles hier, etwa dreimal süßer als in der Schweiz.

Ein Highlight des Tages war der Kauf eines Wäscheständers. Für uns in Costa Rica ist so ein Ständer tatsächlich ein kleiner Luxus, aber die Investition war es uns wert, da das Waschen und Trocknen hier jeweils 2 USD kostet. Die Fahrt mit dem riesigen Wäscheständer in einem Mini-Uber-Taxi war eine lustige Erfahrung – der Taxifahrer musste zumindest schmunzeln. Aber wenn sich hier niemand anschnallt, dann passen auch wir mit einem großen Wäscheständer in ein kleines Auto!

Ein entspannter Abschluss des Wochenendes

Nachmittags haben wir unser Zimmer etwas aufgeräumt und einen Gebetsspaziergang auf dem Gelände gemacht. Am Abend genossen wir das Abendessen und ließen den Tag bei den Geräuschen des Regenwaldes und dem Blick auf die Lichter von San José ausklingen. Nach ein bisschen Schweizer Papierkram und der Entfernung einiger Tiere (Schmetterlinge, Käfer und Maden) aus unserem Zimmer sind wir nun gespannt auf unseren ersten "richtigen" Arbeitstag morgen.

Bis bald und einen guten Start in die Woche!

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Costa Rica #2

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YWAM Son Jose

Die ersten Tage: 

Erste Eindrücke aus Costa Rica: Abenteuer in San José

Hallo,

Nach einem rund 12-stündigen Flug sind wir endlich in Costa Rica angekommen! Am Flughafen in San José wurden wir herzlich empfangen und zur YWAM-Base gebracht. Schon die Fahrt dorthin war ein kleines Abenteuer für sich: Verkehrsregeln scheinen hier nur sporadisch zu existieren. Menschen fahren mit Hunden auf dem Schoß, Motorradfahrer schlängeln sich zwischen Autos hindurch, und die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind eher flexibel – man fährt überall 60 km/h mit einem Spielraum von 40 km/h, ohne eine Strafe zu riskieren.

Ankunft in der YWAM-Base: Ein einzigartiges "Beautiful Room"

Auf der YWAM-Base angekommen, wurden wir zu unserem Zimmer gebracht. Ein Leiter beschrieb es liebevoll als den „Beautiful Room“. Für Schweizer Verhältnisse ist das jedoch etwas gewöhnungsbedürftig: Die Abdeckungen der Lichtschalter fehlen, es riecht nach Abwasser, und außer einem Bett und einem Regal gibt es keine Möbel. Aber genau das wollten wir – erleben, wie die Menschen hier leben. Vielleicht bekommen wir sogar die Gelegenheit, den tropfenden Wasserhahn zu reparieren oder das Schloss funktionsfähig zu machen!

Natur und Ausblick: Eukalyptus- und Zitronenbaum im Vorhof

Eines lässt sich aber nicht bestreiten: Die Aussicht von unserem Zimmer auf die Hauptstadt San José und die umliegende Natur ist wunderschön! Im Vorhof steht ein riesiger Eukalyptusbaum und ein Zitronenbaum, und mit meiner Lichterkette sieht das Zimmer gleich viel gemütlicher aus.

Kulinarische Erlebnisse: Reis, Bohnen und mehr

Das Essen hier lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Reis und Bohnen. Uns wurde gleich gesagt, dass wir hier sehr viel Reis und Bohnen essen werden, und das stimmt! Manchmal gibt es Kartoffeln dazu oder, wie am ersten Abend, sogar Spaghetti. Zum Frühstück hatten wir frische Ananas, und ich freue mich schon jetzt auf die Pancakes, die es am Dienstag geben soll.

Der Alltag in Costa Rica: Eingewöhnung und erste Schritte

Die 8-stündige Zeitverschiebung ist für uns noch etwas herausfordernd, aber von Tag zu Tag wird es besser. Heute haben wir unsere Einführung und erfahren vielleicht, wo wir arbeiten werden. Gestern hatten wir frei, um uns zu erholen, und heute freuen wir uns darauf, endlich tatkräftig mit anzupacken. Eines haben wir schon gelernt: Hier gibt es viel zu tun!

Bis bald und einen guten Freitag!

 

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